Tag der Deutschen Einheit
15 Jahre ist es her, da traten die ostdeutschen Länder der Bundesrepublik Deutschland bei und wir Deutschen erhielten damit einen neuen Nationalfeiertag. Ein guter Zeitpunkt, an dieser Stelle mal ein paar Gedanken ohne Anspruch auf Objektivität zu Deutschland zu äußern, zumal ich es ja noch nicht zu der in letzter Zeit auf vielen Weblogs diskutierten Promi-Initiative gemacht habe.
Auch wenn ich es über Jahre hinweg vor mir geheimgehalten habe: Ich mag Deutschland eigentlich ganz gern. Nein, von mir darf man keine glühenden, patriotischen Bekenntnisse erwarten, aber es gibt doch viele Dinge, die Deutschland zu einem schönen Land machen: Die Nordsee zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass Zivis hier kaum noch als Drückeberger verachtet werden. Oder Jürgen Klinsmann. Oder die Tatsache, dass hier nicht jeder seine Gefühle für sein Land durch eine Fahne im Garten zur Schau stellen muss.
Deutschland ist offener und toleranter geworden, vielleicht offener als viele andere westliche Länder und das ist schön...
Und dennoch, ein gutes Stück deutscher Mentalität, wenn es denn so etwas überhaupt gibt, geht mir gegen den Strich. Der Fatalismus und die Passivität, mit der so viele politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gegenüber stehen. Die Resignation, die z.B. aus den Worten "die da oben machen doch eh was sie wolln" spricht. Vielleicht die fehlende Kultur des individuellen Engagements. Und die Tatsache, dass man sich im Bus immer möglichst weit weg von anderen Fahrgästen setzt. Das Talent, sich auf diese Art und Weise unglücklich zu machen.
Ich weiß offen gestanden nicht, was man tun kann, um einen Mentalitätswandel auszulösen. Bleibt nur, sich selbst zu ändern...
Auch wenn ich es über Jahre hinweg vor mir geheimgehalten habe: Ich mag Deutschland eigentlich ganz gern. Nein, von mir darf man keine glühenden, patriotischen Bekenntnisse erwarten, aber es gibt doch viele Dinge, die Deutschland zu einem schönen Land machen: Die Nordsee zum Beispiel. Oder die Tatsache, dass Zivis hier kaum noch als Drückeberger verachtet werden. Oder Jürgen Klinsmann. Oder die Tatsache, dass hier nicht jeder seine Gefühle für sein Land durch eine Fahne im Garten zur Schau stellen muss.
Deutschland ist offener und toleranter geworden, vielleicht offener als viele andere westliche Länder und das ist schön...
Und dennoch, ein gutes Stück deutscher Mentalität, wenn es denn so etwas überhaupt gibt, geht mir gegen den Strich. Der Fatalismus und die Passivität, mit der so viele politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gegenüber stehen. Die Resignation, die z.B. aus den Worten "die da oben machen doch eh was sie wolln" spricht. Vielleicht die fehlende Kultur des individuellen Engagements. Und die Tatsache, dass man sich im Bus immer möglichst weit weg von anderen Fahrgästen setzt. Das Talent, sich auf diese Art und Weise unglücklich zu machen.
Ich weiß offen gestanden nicht, was man tun kann, um einen Mentalitätswandel auszulösen. Bleibt nur, sich selbst zu ändern...
dointime - 3. Okt, 14:36