The Gosple Left Behind
Die Religious Right in den USA hat einen gewaltigen Schatten. Ich bin wirklich niemand, der sofort in den Tenor "Amerika ist böse und die Christen in Amerika sind grundsätzlich Fanatiker" mit einstimmt, aber was da ab und zu an Meldungen herüberschwappt, wäre ja eigentlich zum Lachen - wäre es nicht so übel.
Vor einigen Jahren bemerkten Christen in aller Welt "Hey, gewalttätige Computerspiele kommen bei den Kids ja super an" und nachdem der erste Reflex, nämlich zu sagen "Kids, hört auf damit, das ist böse!", gescheitert war, sind jenseits des großen Teiches einige Christen auf die Idee gekommen "Hey, wir machen einfach unsere eigenen Gewaltspiele und programmieren nach jedem Level nen Bibelvers dazu und alles is super". Und damit das Szenario des Spiels besonders drastisch wird, haben sich "Left Behind Games" gleich mal die gleichnamigen Romane (dt. Titel: Finale) zum Vorbild genommen und ein Spiel programmiert, indem man in New York City mit modernstem Waffenarsenal die Armee des Antichristen und all die Ungläubigen plattmachen kann, bei denen Beten nichts geholfen hat. Gebete allein wären ja auch langweilig, aber damit die christliche Botschaft nicht untergeht, kann man wenigstens noch moralische Skrupel der eigenen Soldaten wegbeten bzw. ihre Kampfkraft stärken (Nachtrag: fairerweise muss hier eingefügt werden, dass damit das Spielkonzept einhergeht, dass das Töten von Gegnern auch die eigene Armee schwächt). Aber keine Sorge, Gewalt und Sexuelles werden grafisch weniger ausgemalt als in vergleichbaren "säkularen" Spielen. Tim LaHaye, Autor der weltweit fast 60 Millionen mal verkauften Romanvorlage hofft deswegen auch, die Teenager würden das Spiel mögen, so dass am Ende möglichst wenige "zurückgelassen" würden.

Gut und da all das am Ende nicht reichen könnte, um das Spiel zu einem kommerziellen Erfolg werden zu lassen, haben die Entwickler praktischerweise gleich auch noch die Möglichkeit eingebaut, im Multiplayer-Modus christenschlachtend die Gegenseite durch die apokalyptischen Ereignisse zu führen.
>> LA Times
>> Left Behind Games
>> Chuck Curry
>> Gamespy-Artikel
Vor einigen Jahren bemerkten Christen in aller Welt "Hey, gewalttätige Computerspiele kommen bei den Kids ja super an" und nachdem der erste Reflex, nämlich zu sagen "Kids, hört auf damit, das ist böse!", gescheitert war, sind jenseits des großen Teiches einige Christen auf die Idee gekommen "Hey, wir machen einfach unsere eigenen Gewaltspiele und programmieren nach jedem Level nen Bibelvers dazu und alles is super". Und damit das Szenario des Spiels besonders drastisch wird, haben sich "Left Behind Games" gleich mal die gleichnamigen Romane (dt. Titel: Finale) zum Vorbild genommen und ein Spiel programmiert, indem man in New York City mit modernstem Waffenarsenal die Armee des Antichristen und all die Ungläubigen plattmachen kann, bei denen Beten nichts geholfen hat. Gebete allein wären ja auch langweilig, aber damit die christliche Botschaft nicht untergeht, kann man wenigstens noch moralische Skrupel der eigenen Soldaten wegbeten bzw. ihre Kampfkraft stärken (Nachtrag: fairerweise muss hier eingefügt werden, dass damit das Spielkonzept einhergeht, dass das Töten von Gegnern auch die eigene Armee schwächt). Aber keine Sorge, Gewalt und Sexuelles werden grafisch weniger ausgemalt als in vergleichbaren "säkularen" Spielen. Tim LaHaye, Autor der weltweit fast 60 Millionen mal verkauften Romanvorlage hofft deswegen auch, die Teenager würden das Spiel mögen, so dass am Ende möglichst wenige "zurückgelassen" würden.

Gut und da all das am Ende nicht reichen könnte, um das Spiel zu einem kommerziellen Erfolg werden zu lassen, haben die Entwickler praktischerweise gleich auch noch die Möglichkeit eingebaut, im Multiplayer-Modus christenschlachtend die Gegenseite durch die apokalyptischen Ereignisse zu führen.
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dointime - 5. Jun, 21:41