Rockstars und der Sexappeal
Bei den tollsten Frauen kommt man nur als Rockstar an. Das jedenfalls hat mir vorhin ein Special auf einem großen „Musiksender“ über die 40 heißesten Freundinnen und Ehefrauen von Rockstars gesagt. Und das Schlimme ist: Im Gegensatz zu dem Postulat, dass schwerreiche Rapper die glücklichsten Menschen auf Erden sind, glaube ich diese These sofort.
Wenn man sich irgendwie für besonders… äh… na ja, irgendwie progressiver, tiefgründiger, intelligenter… kurz: wenn man elitär ist, die passende Musik dazu hört und dazu den Anspruch hat, seine Partnerinnen nicht durch Muskeln zu erobern (hätte man die, wäre man ja nie zu dem geworden, was man ist und während man das geworden ist, hat man sich angewöhnt, Muskeln zu verachten), dann bietet sich natürlich an, sich zu beweisen, indem man die eigenen kulturellen Leistungen zur Schau stellt. Aber Kultur allein ist bei der Partnersuche ziemlich unbrauchbar, es muss schon noch die künstlerische Aura dazukommen, die die Attraktivität vollkommen macht. Und gerade beim Typus des Rockstars verbindet sich all dies noch mit einem Gemisch aus Schweiß und Testosteron, das ihn unwiderstehlich werden lässt.
Gut, das muss jetzt nicht immer so sein. Tatsache aber ist, dass sich diese Theorie so ein bisschen in meinem Kopf festgesetzt hat. Ich habe so etwas wie einen Gitarren-Komplex. Jetzt gibt es natürlich Ausweichmöglichkeiten. Nur leider schwinge ich den Pinsel so gänzlich talentfrei und das mit dem Schauspielern klappt zwar nicht so schlecht, doch habe ich stets Talent bewiesen, mich dieser Herausforderung auf höherer Ebene zu entziehen. Und wenn ich schreibe, schreibe ich am besten über Steuern und Sozialleistungen. Das ist traurig. Vielleicht hätte ich Chancen als Weltrevolutionär gehabt, es gab ja eine Zeit in der ich voll Inbrunst den Kapitalismus verteufelt habe. Aber dazu bin ich mir gegenüber denn doch zu ehrlich, als dass ich meine Liebe zur Revolution entgegen dem Wandel in meinen Überzeugungen hätte aufrechterhalten können. Und welches Mädchen interessiert sich schon für Webdesign?
Ein Teil des Hundes liegt wohl in dieser Frage selbst begraben. Ich glaube, dass selten jemand zu einem guten Gitarristen geworden ist, weil er damit Frauen beeindrucken wollte und so ist es wahrscheinlich am besten, wenn ich einfach auf den Gebieten kreativ bin, wo es mir Spaß macht. Das Wettrüsten um die meisten Fähigkeiten und tollsten Erlebnisse kann ich eh nicht mehr gewinnen. Und in diesem Sinne werde ich jetzt mal weiter PHP lernen, auch wenn ich damit nicht Jennifer Love Hewitt beeindrucken kann.
Wenn man sich irgendwie für besonders… äh… na ja, irgendwie progressiver, tiefgründiger, intelligenter… kurz: wenn man elitär ist, die passende Musik dazu hört und dazu den Anspruch hat, seine Partnerinnen nicht durch Muskeln zu erobern (hätte man die, wäre man ja nie zu dem geworden, was man ist und während man das geworden ist, hat man sich angewöhnt, Muskeln zu verachten), dann bietet sich natürlich an, sich zu beweisen, indem man die eigenen kulturellen Leistungen zur Schau stellt. Aber Kultur allein ist bei der Partnersuche ziemlich unbrauchbar, es muss schon noch die künstlerische Aura dazukommen, die die Attraktivität vollkommen macht. Und gerade beim Typus des Rockstars verbindet sich all dies noch mit einem Gemisch aus Schweiß und Testosteron, das ihn unwiderstehlich werden lässt.
Gut, das muss jetzt nicht immer so sein. Tatsache aber ist, dass sich diese Theorie so ein bisschen in meinem Kopf festgesetzt hat. Ich habe so etwas wie einen Gitarren-Komplex. Jetzt gibt es natürlich Ausweichmöglichkeiten. Nur leider schwinge ich den Pinsel so gänzlich talentfrei und das mit dem Schauspielern klappt zwar nicht so schlecht, doch habe ich stets Talent bewiesen, mich dieser Herausforderung auf höherer Ebene zu entziehen. Und wenn ich schreibe, schreibe ich am besten über Steuern und Sozialleistungen. Das ist traurig. Vielleicht hätte ich Chancen als Weltrevolutionär gehabt, es gab ja eine Zeit in der ich voll Inbrunst den Kapitalismus verteufelt habe. Aber dazu bin ich mir gegenüber denn doch zu ehrlich, als dass ich meine Liebe zur Revolution entgegen dem Wandel in meinen Überzeugungen hätte aufrechterhalten können. Und welches Mädchen interessiert sich schon für Webdesign?
Ein Teil des Hundes liegt wohl in dieser Frage selbst begraben. Ich glaube, dass selten jemand zu einem guten Gitarristen geworden ist, weil er damit Frauen beeindrucken wollte und so ist es wahrscheinlich am besten, wenn ich einfach auf den Gebieten kreativ bin, wo es mir Spaß macht. Das Wettrüsten um die meisten Fähigkeiten und tollsten Erlebnisse kann ich eh nicht mehr gewinnen. Und in diesem Sinne werde ich jetzt mal weiter PHP lernen, auch wenn ich damit nicht Jennifer Love Hewitt beeindrucken kann.
dointime - 22. Mai, 16:31